Dauert aber die Tendenz noch heute, dass die Armut als eine Vergangenheit angesehen wird? Meines Erachtens beginnt man angesichts der wirtschaftlichen Kriese noch einmal, sich mit dem Thema ,,Armut'' auseinanderzusetzen. Freilich scheint die neue Diskussion etwas anderes auszusehen als früher. Da sich die frühere Bewebung in Japan mit dem Kommunismus verbunden hat, hat sich dabei die Vorausetzung gezeigt, dass die Verantwortlichkeit für die Armut der Bevölkerung meistens in dem Staat liegen muss. Dieser Gedanke gilt heute nicht mehr, zumindest nicht so überzeugend wie damals, weil der Misserfolg der Sowjetuinon uns zeigt, dass die staatliche Verwaltung der Wirtschaft unmöglich ist. Also wird das Thema ,,Armut'' in Mangas und Animes normalerweise auf ein mehr oder weniger persönliches Problem zurückgeführt.
Dies führt dazu, dass der Kampf gegen die Armut nicht mehr die soziale Bewebung gegen die Macht oder etwas Ähnliches bedeutet - Ich frage mich nicht danach, ob diese neue Tendenz richtig ist oder nicht. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass sich die Entfremdung, die japanische Kommunisten anhand der Theorie von Marx häufig benutzt haben, vielmehr in heutigen Mangas und Animes finden lässt, und zwar sind arme Hauptrollen oft von der Gesellschaft abgesondert.
IZUMO