Amerikanische Subkultur in Japan (2)
Wenn man die Geschichte von Japan überblickt, dann stellt sich es heraus, dass es bei der Aufnahme von fremden Kulturen eine Tendenz gibt. Japaner haben nämlich normalerweise aufzunehmende Kulturen von politischen Gedanken getrennt und nur interessante Punkte importiert. Ein berühmtes Beispiel zeigt sich in der chinesischen Philosophie ,,Yangmingism'' in der EDO-Zeit. Nach dieser Philosophie darf man die Regierung niederschlagen, wenn sie einer vorliegenden Lage nicht entspricht oder ein politisches Problem nicht lösen kann - Der Gedanke umfasst also das sogenannte Widerstandsrecht im europäischen Sinne. Wenn man ganz logisch der Aussage nachfolgt, dann sollte man sagen, dass man gegen einen Kaiser kämpfen darf, insofern der Kaiser etwas Falsches macht. Trozdem ist niemand zu diesem Schluss gekommen.



Dies lässt sich auch bei der Aufnahme amerikanischer Kultur finden, das heißt, Japaner haben nach dem Krieg nur solche angenommen, die japanischer Kultur nicht gründlich widersprechen. Deshalb ist fast alles beseitigt worden, das sich auf das Christentum oder den starken Individualismus stützt. Zum Beispiel halten Japaner das Weihnachten nicht für religiös, sondern das ist für sie ein so normales Fest wie andere, die von der Religion nicht abhängen. Dies erweitert Möglichkeiten auch in Mangas, Animes und Videospielen, denn die Trennung zwischen Politik, Religion, Philosophie und anderen kulturellen Bestandteilen ermöglicht die freie Kombination von verschiedenen Faktoren.



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