Amerikanische Subkultur in Japan (4)
Die oben erklärte Aufnahme amerikanischer Kultur hat ein großes Problem gebracht, wenn man dies als Problem bezeichnen darf. Der Schwerpunkt besteht darin, dass Japaner die Freiheit im amerikanischen bzw. europäischen Sinne nicht haben verstehen können. Meines Erachtens bedeutet das Wort ,,Freiheit'' nicht nur die Befügnis etwas zu machen, sondern auch mittelbar die Verantwortlichkeit für das Ergebnis. Kruz gesagt begründet sich der Begriff auf die Autonomie. Dagegen haben Japaner die Freiheit nur als die Befügnis etwas zu machen verstanden und ist dabei die Verantwortlichkeit im amerikanischen oder europäischen Sinne nicht in Betracht gekommen. Jedoch ist es deutlich, dass man die absolute Freiheit, die durch nichts eingeschränkt wird, nicht anerkennen kann. Also führt dies in Mangas dazu, dass die Freiheit, die sich nach dem Krieg rasand ausgebreitet hat, nicht durch die Autonomie sondern durch die Beziehungen zwischen Freunden beschränkt werden sollte. Wenn einige Hauptrollen trotz des Mangels an Regeln diszipliniert aussehen, dann kann man vielleicht einen Grund in dieser Erklärung finden.



Dass man durch die Beziehungen ziwschen Menschen geregelt werden sollte, ist eine berühmte Eingentümlichkeit, an der Japaner selbst glauben. Ein in Japan bekannter Philosoph hat sogar gesagt, dass das Phänomen ein philosophischer Gedanke für Japaner und irgendwie argumentiert werden könne. Man nennt dies ,,間柄的存在'' (Ai-da-ga-ra-te-ki-son-zai, Zwischendasein). Die Hauptthese ist: Die Personlichkeit entsteht erst zwischen Menschen und die Beziehungen zwischen Menschen bilden die Personlichkeit. Dieser Gedanke zeigt sich auch in Mangas, das heißt, Hauptpersonen sind normalerweise nicht einsam.



IZUMO