Donnerstag, 1. November 2012
Die Zeit und Liebe (2)
Die erste Idee, die heutige Mädchenmangas von den Eigentümlichkeiten der verschiedenen Zeiten befreien kann, besteht darin, dass Mangazeichner allgemeine Probleme, die in jeder Zeit gefunden werden können, ins Augen fassen und betonen. In solchen Mädchenmangas, bei denen es sich um die Vergangenheit in Japan handelt, sind der wirtschaftliche oder soziale Unterschied zwischen Menschen besonders beliebt, weil er sowohl früher als auch heute überall vorhanden ist, und wahrscheinlich auch in Zukunft weiter.



Jedoch ist es nicht lustig, dass Mangazeichner nur diesen Unterschied ausführen, und deswegen haben sie das Problem dadurch gelöst, dass sie sogenannte ,,success story'' darstellen. Auf Japanisch hat man früher die Erzählung des erfolgreichen Vorgangs ,,成功譚'' (Se-i-kou-tan, die erfolgreiche Geschichte), aber heute benutzt man das Wort nur selten oder wissenschaftlich. In diesem Genre zeigen sich z.B. die folgenden Voraussetzungen: (1) Hauptrollen sind meistens arm, (2) Es gibt einige Vorurteile über die Hauptrollen, beispielsweise soziale Stellungen, jedoch (3) sie sind normalerweise sehr weise oder haben spezielle Fähfigkeiten.



Der dritte Punkte ist wichtig, denn es ist nicht überzeugend, dass normale Leute plötzlich alle Schwierigkeiten überwinden können, aber er führt zugleich zu dem Problem, dass Hauptrollen oft übermenschlich und die Erzählungen unglaublich werden.

IZUMO



Dienstag, 30. Oktober 2012
Die Zeit und Liebe (1)
Ich möchte heute hier ein gleiches Thema schreiben, das ich gestern auf mein japanisches Blog behandelt habe. Mangazeichner müssen natürlich die Zeit bestimmen, die sie in ihren Werken beschreiben wollen, und es ist fast egal, ob es die gewählte Zeit tatsächlicht gibt oder sie nur eine Fantasie ist wie in SF. In Mädchenmangas wird normalerweise die Gegenwart gewählt und meines Erachtens zeigen sich zwei Gründe dafür. Erstens ist es sehr wichtig, dass Autoren bei Lesern belibt werden, und die Gegenwart ist das einfachstes Thema, denn weder Mangazeichner noch Leser müssen sich darum bemühen, solche speziellen Kenntnisse zu verstehen, die von Zeiten abhängen, z.B. Sitten usw.



Der zweite Grund bezieht sich ein bisschen auf den ersten und zwar kann man oft mit alten Formen der Liebe kein Mitgefühl empfinden. Dies führt manchmal zum verhängnisvollen Fehler besonders für Unternehmen. Zwar ist es nicht schlecht sondern eher gut, dass man nicht nur die Gegenwart sondern auch die Geschichte wissen möchte, aber trotzdem muss man Handel treiben, um Geld zu verdienen. Wie kann man beides miteinander harmonieren? Meiner Meinung nach haben Mangazeichner zwei verschiedene Lösungen gefunden und ich möchte im nächsten Artikel sie erklären.



IZUMO



Freitag, 26. Oktober 2012
Ist die Liebe wesentlich für Mädchenmangas? (2)
Vielleicht haben einige Leser schon über den letzten Artikel gemeint, dass auch das Thema ,,Liebe'' viel zu viel erschöpft worden ist. Zwar hat man schon sehr lange Zeit von der Leieb in Romanen usw. erzählt hat, aber meiner Meinung nach ist die Lage um dieses Thema etwas anderes als bei anderen Motive. Es ist wichtig für SF-Autoren, sich immer etwas Neues auszudenken. Diese Aufforderung setzt es voraus, dass Autoren gute Kenntnisse über Naturwissenschaft haben, besonders wenn sie sogenannte Hard-SF schreiben möchten. Meines Erachtens kann man dagegen relativ tolerant werden, wenn man Lieberomanen liest und ähnliche Motive zeigen sich in verschiedenen Zeiten immer wieder.



Kann man eigentlich das Thema ,,Liebe'' erschöpfen? Leider weiß ich nicht. Ich habe einmal gehört, dass man heute mit einem Programm automatisch Pattern finden könne, die Leser gerne lesen möchten - Schreibt also Liebesromanen in Zukunft nicht ein Mensch sondern ein Computer??? Zeigt diese Nachricht uns es, dass man so einfach die Liebe analysieren kann? Ich habe zwar keine Antwort jetzt, aber ich glaube, dass der Kern der Liebe vielleicht nicht vielfältig ist und nur ihre Erscheuningen unterschiedlich sind, je nachdem in welcher Zeit und wie man lebt.



IZUMO



Mittwoch, 24. Oktober 2012
Ist die Liebe wesentlich für Mädchenmangas?
Aber warum herrscht heute in Mädchenmangas das Thema ,,Liebe'' überall? Ist es elbstverständlich? Meiner Meinung nach sollte man die Liebe für wesentlich nicht halten, weil Mangazeichner sich für dieses Thema früher nicht so stark wie heute interessiert haben. Außerdem gibt es keinen Vorschrift, dass Mädchenmangazeichner die Liebe unbedingt in Betracht ziehen sollte, auch wenn man immer der Beliebheit der Leser nachfolgen muss, um Geld zu verdienen.



Ich vermute, dass es dafür einige Gründe gibt. Zum Beispiel kann man sagen, dass die Motive, die man früher oft aufgenommen hat, schon erschöpft worden sind, beispielsweise SF, philosophische Gedanken, die Weltgeschichte oder die Geschichte von Japan usw. Diese Tendenz zeigt sich nicht nur in Mangas sondern auch in der Akademie, und zwar haben heutige Philosophen keine so neuartigen Ideen, wie man im 17. oder 18. Jahrhundert ausgedacht hat - Natürlich ist dies keine ihre Schuld, weil es damals viele dramatische Wenden des Wissens gab. Mir scheint, dass es heute tatsächlich schwierig für Kunstler ist, etwas Neues zu zeigen.



IZUMO



Montag, 22. Oktober 2012
Frauensbildung und Mangas (2)
Der ein bisschen komischer Anfang von Mädchenmangas hat dazu geführt, dass ihre Inhalte komplizierter und kultivierter als Jungemangas geworden sind. Es handelt sich dabei vor allem ein ideales Leben, Geschichte, Literatur usw. Das ideale Leben bedeutet hier nicht das heutige Leben sondern ein altmodisches, das man damals ,,tugenhaft'' bezeichnet hat, weil ich jetzt vom dem früheren 20. Jahrhundert spreche.



Nachdem Japan in der obigen Weise amerikanisiert worden ist, dann ist der Begriff ,,das tugenhafte Leben der Frauen'' verschwunden und die Lücke ist durch die freie Liebe ersetzt worden. Dagegen bleiben die anderen Themen und man kann sie besonderns in Mädchenmangas, die in den 60ger und 70ger Jahren einfach finden - Ich habe schon darüber erklärt. Also ist die Lage der damals veröffentlichten Mädchenmangas so kompliziert worden, dass man ohne Kenntnisse nicht genug hat verstehen können, und hat dazu beigetragen, dass nicht nur Kinder sondern auch Studenten sie gelesen haben.



Also möchte ich darauf hinweisen, dass Erwachsene in Japan nicht ohne Gründe Mangas lesen, sondern die damalige Tendenz von Mädchenmangas noch heute irgendwie Einfluss hat. Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass das Ziel von früheren Mädchenmangas, nämlich die Bildung der Frauen, heute schon vorbei und die Liebe überall herrscht.



IZUMO



Freitag, 19. Oktober 2012
Frauensbildung und Mangas (1)
Ich möchte heute ein anderes Thema behandeln und zwar die Beziehung zwischen der früheren Bildung der Frauen und Mädchenmangas. Es ist bekannt, dass Frauen früher nicht so gebildet worden sind wie Männer. In Japan hat seit dem 8. Jahrhundert die folgende Regel gegolten: Frauen können in Grundschulen lernen aber in Hochschlen außer einigen Ausnahmen nicht - Diese Ausnahmen sind Ärztinnen in ,,典薬寮'' (Ten-yaku-ryo, Die medizinische Hochschule zur Pflege der Aristkraten) und Musiker in ,,雅楽寮'' (Uta-ryo, Die musikalische Hochschule zur Ausbildung der offizielen Musiker). Im 14. und 15. Jahrhundert haben Japaner begonnen, ,,寺子屋'' (Tera-koya, Private Schule) zu bergünden und im früheren 19. Jahrhundert haben fast 70 % von Mädchen in diesen privaten Schulen Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt. Jedoch ist es für damalige Frauen unmöglich gewesen, nach dem Abschluss der Grundschulen Hochschulen zu besuchen.



Nach der Meiji-Restauration im Jahr 1868 ist das Schulsystem in Japan rasand europäisiert worden und haben die früheren privaten Schulen ihre Rolle verloren. Im Jahr 1872 sind Frauengrundschulen, 1874 Lehrerinbildungsschulen und dann 1890 Lehrerinbildunshochschulen (heute: Ocha-no-mizu-Universität) begründet worden, und 1913 sind drei Frauen endlich zum Studium bei der Tohoku-Universität zugelassen worden. Aber hat die Geschichte mit Mädchenmangas etwas zu tun? Im Jahr 1923 ist ,,少女倶楽部'' gegründet worden und das Ziel der Zeitschrift ist es gewesen, zur Frauensbildung an Hochschulen beizutragen. Die Zeitschrift hat nicht nur Romanen oder wissenschaftliche Artikel sondern auch Mangas, z.B. im jahr 1935 ,,どりちゃんバンザイ'' von ,,倉金章介'' (Syosuke KURAKANE, 1914-1973). Kurz gesagt hat man damals erwartet, dass Mädchenmangas zur Bildung der Frauen beitragen sollten, die an Frauenhochschulen gelernt haben und besser gebildet als normale Frauen oder sogar Männer gewesen sint, obwohl es ein bisschen unglaublich ist, wenn man heute über diese Idee nachdenkt.



IZUMO



Mittwoch, 17. Oktober 2012
Amerikanische Subkultur in Japan (4)
Die oben erklärte Aufnahme amerikanischer Kultur hat ein großes Problem gebracht, wenn man dies als Problem bezeichnen darf. Der Schwerpunkt besteht darin, dass Japaner die Freiheit im amerikanischen bzw. europäischen Sinne nicht haben verstehen können. Meines Erachtens bedeutet das Wort ,,Freiheit'' nicht nur die Befügnis etwas zu machen, sondern auch mittelbar die Verantwortlichkeit für das Ergebnis. Kruz gesagt begründet sich der Begriff auf die Autonomie. Dagegen haben Japaner die Freiheit nur als die Befügnis etwas zu machen verstanden und ist dabei die Verantwortlichkeit im amerikanischen oder europäischen Sinne nicht in Betracht gekommen. Jedoch ist es deutlich, dass man die absolute Freiheit, die durch nichts eingeschränkt wird, nicht anerkennen kann. Also führt dies in Mangas dazu, dass die Freiheit, die sich nach dem Krieg rasand ausgebreitet hat, nicht durch die Autonomie sondern durch die Beziehungen zwischen Freunden beschränkt werden sollte. Wenn einige Hauptrollen trotz des Mangels an Regeln diszipliniert aussehen, dann kann man vielleicht einen Grund in dieser Erklärung finden.



Dass man durch die Beziehungen ziwschen Menschen geregelt werden sollte, ist eine berühmte Eingentümlichkeit, an der Japaner selbst glauben. Ein in Japan bekannter Philosoph hat sogar gesagt, dass das Phänomen ein philosophischer Gedanke für Japaner und irgendwie argumentiert werden könne. Man nennt dies ,,間柄的存在'' (Ai-da-ga-ra-te-ki-son-zai, Zwischendasein). Die Hauptthese ist: Die Personlichkeit entsteht erst zwischen Menschen und die Beziehungen zwischen Menschen bilden die Personlichkeit. Dieser Gedanke zeigt sich auch in Mangas, das heißt, Hauptpersonen sind normalerweise nicht einsam.



IZUMO